Hauptmenü
Jahreskonzert 2011
19.12.2011 Schwarzwälder Bote
Großes Kino in Fischerbach: Auf eine Reise in die Welt der bewegten Bilder nahm die Trachtenkapelle ihre Zuhörer beim Jahreskonzert mit. Die Musiker unter Melanie Huber widmeten den Abend in der Brandenkopfhalle mit dem Motto "Cinema Paradiso" der Filmmusik. Sie deckten dabei die ganze Bandbreite an Filmgenres ab, von Science Fiction bis Western. Eröffnet wurde das von Martin Schmid gekonnt moderierte Konzert durch das futuristisch anmutende Stück "Back to the Future" von Alan Silvestri aus dem 30 Jahre alten Science-
Kontrastreich dazu wirkte das von Caroline Schmidt an der Blockflöte dominierte Stück "Jade", in der das zarte Soloinstrument und das Orchester einander gekonnt musikalisch antworteten. Das Publikum honorierte den Auftritt mit großem Applaus. Beim spannungsgeladenen "Pirates of the Carribean – At World’s End" leistete das Schlagwerk ganze Arbeit, das Orchester wurde kurzzeitig zum ausdrucksstarken Chor.
Lebhaft startete die Kapelle in den zweiten Konzertteil: Die Trompeten gaben frech den Auftakt, und die Schlag-
Anschließend hatten die extra angereisten Stargäste Ralf Huber vom Ulmer Heeresmusikkorps an der Trompete sowie Alexander Wurz vom Karlsruher Luftwaffenmusikkorps am Tenorhorn ihren großen Auftritt: mit der eigens für diesen Abend von Peter Riese arrangierten Version von "Cinema Paradiso" betörten sie die Zuhörer und ließen sie die große Tragik des Films mitfühlen, der die Geschichte eines sizilianischen Dorfs und seines Kinos erzählt.
Voller Gefühl war auch Bernd Schmids Posaunensolo von "Everything I do" im Medley aus "Robin Hood", bevor das offiziell letzte Stück des Abends anstand: "Moment for Morricone". Schüsse und Hufgeklapper wie im Italo-
Mit tosendem Beifall belohnten die Zuschauer in der vollen Halle das gelungene Konzert. Doch bevor mottogerecht die Worte "The End" auf der Leinwand erschienen, begeisterte die Kapelle noch mit zwei Zugaben: Nahezu magische Stimmung kam bei John Lennons "Imagine" auf – bei dem ein Meer von Wunderkerzen, ans Publikum verteilt, den Saal erfüllte. Und der swingende Abspann "Puttin’ on the Ritz", bei dem Philipp Vetter mit seinem Solo an der Klarinette überzeugte, setzte einen flotten Schlusspunkt.